• Spannende Herausforderungen weltweit

    Mitarbeiter werden bei uns unterstützt und gefördert und
    sind stets auf dem neuesten Stand.

    Norbert Nicklas & Silke Schütt – Recruiting
  • Seit 10 Jahren dabei.

    INP ist ein innovatives Unternehmen: hier fühle ich mich wohl und kann etwas bewegen!

    Ekkehard Kuhnle - Leiter EDV

„Erfahrungsschätze“

Duarte Filipe Reves-Martins - Fachgruppe Elektrotechnik

Inbetriebnahmeingenieur auf Baustellen weltweit

INP, Duarte Filipe Reves-Martins - Fachgruppe Elektrotechnik

Im Jahr 2010 begann ich meine Laufbahn in einem der anspruchsvollsten Berufe, als Inbetriebnahmeingenieur. Mir wurde immer wieder geraten, dass diese Lebensform nicht einfach ist und ich nicht nur den finanziellen Aspekt sehen sollte. Man muss sich klar machen, dass es so etwas wie eine Gabe ist, ein Leben als Ingenieur zu leben, und entweder wird man damit geboren oder aber man wird sich extrem schwer damit tun. Abgesehen von diesem Gegensatz von „entweder man liebt es oder man hasst es“, gibt es immer Situationen mit extremen Höhen und Tiefen und vor allem das Heimweh kann einen manchmal wirklich herunterziehen.

Es gibt mehrere Faktoren, die ein Projekt zu einem fantastischen oder stressigen Arbeits-Abenteuer machen können und meine Erfahrung sagt mir, dass das gewählte Land oder der Ort selbst in den meisten Fällen das geringste Problem darstellen, wenn man fern von zuhause und der Familie arbeitet. Ich sage nicht, dass nicht auch das Land selbst eine wesentliche Rolle spielt, aber es gibt viele andere Umstände, die bestimmen können, wie gut man sich fühlt und wie flexibel und proaktiv die Leistung bei der Arbeit an einem Ort im Ausland sein wird. Ich spreche von Faktoren wie dem Teamgeist vor Ort, den Vorstellungen des Kunden, der Arbeitskultur des Landes, der Sicherheit vor Ort, der Qualität der Unterbringung, dem Essen, das zur Verfügung steht, den Wetterbedingungen und vielen anderen Dingen. Auf den ersten Blick mögen diese unbedeutend erscheinen, aber auf lange Sicht können sie schwer zu ertragen sein, wenn sie nicht zur eigenen Mentalität passen.

Ich arbeite im Allgemeinen im Bereich Dampfturbinen/Industrieturbinen und habe mich schnell an europäische Arbeitsstellen gewöhnt, da diese Art von Turbinen oft in europäischen Werken wie Papierfabriken, Stahlwerken und der Zuckerindustrie installiert sind. In solchen europäischen Fabriken zu arbeiten, ist einfach und bequem. Sie bieten gute Arbeitsbedingungen mit garantierten Sicherheitsbestimmungen und Kontrollen, mit denen die allgemeine Sicherheit am Arbeitsplatz sichergestellt werden, bieten gewohntes Essen in der Kantine und insgesamt eine ähnliche Kultur wie meine eigene (obwohl natürlich die nördliche Kultur eines Landes wie z. B. Schweden sich nicht ganz mit der sonnigen und heiteren Kultur meines eigenen geliebten Portugal deckt. Aber zumindest ist sie nicht völlig anders.)

Aber von Zeit zu Zeit wird man in ein weit entferntes Land, eine andere Kultur geschickt und man findet sich in China, Russland oder noch exotischeren Orten wieder: da beginnt dann die eigentliche Herausforderung.
Ich will damit nicht sagen, dass diese Jobs besser oder schlechter sind, sie sind einfach nur völlig anders als alle anderen. Von den Arbeitsschutzbedingungen in China, wo die Baugerüste aus Bambus bestehen, zu dem morgendlichen Schlückchen Wodka, das viele Arbeiter in Russland zu sich nehmen, ist alles einfach anders. Es gibt allerdings auch Situationen und Ereignisse, bei denen man nicht umhin kann, zu denken, dass das Leben sehr viel besser wäre, wenn wir von der fremden Kultur lernen könnten, Dinge auf die gleiche Weise anzugehen.
Auf dem Land in China sieht man Menschen, die fast kein Geld haben, aber immer ein Lächeln im Gesicht und den tiefen Wunsch, jeden Fremden, der in Schwierigkeiten ist, zu verstehen und ihm zu helfen. Dann denke ich immer, wie selbstsüchtig ich wirken muss, wenn ich über Mangel an Geld oder Zeit klage, um mir unwichtige kleine Dinge im Leben leisten zu können.

Die Arbeit als Inbetriebnahmeingenieur ist für mich nicht nur eine Arbeit, es geht für mich vor allem um eine Lebenserfahrung. Es ist nicht immer einfach und die Trennung von Familie und Freunden kann manchmal ganz schön hart sein. Allerdings ist eines für mich klar: wenn für mich die Zeit kommt und diese Phase meines Lebens zu Ende geht, werde ich einen riesigen Erfahrungsschatz mit mir nehmen.

Duarte Filipe Reeves-Martins

NUR SCHWARZ-WEISS-DENKEN WÄRE ZU EINFACH

Herbert Schaal - INP Südafrika

MEINE ARBEIT BEI INP SÜDAFRIKA – EIN ERFAHRUNGSBERICHT

INP Südafrika, Herbert Schaal

Seit 1.10.2011 arbeite ich für INP. Zunächst startete ich mit der Aufgabenstellung, ein Projekt in Südafrika von Römerberg aus zu betreuen. Solange die Anzahl der Projekte bei etwas über 20 lag, konnte eine kaufmännische und vertragliche Komplettbetreuung aus Deutschland erfolgen. Durch das stetige Wachstum in Südafrika, bedingt durch die Nachfrage von Hitachi für Medupi und Kusile (einem Neubau von Kohlekraftwerken mit je sechs Blöcken mit jeweils über 4.000 MW), hat die Geschäftsführung von INP entschieden, das Personal in Südafrika entsprechend aufzustocken.

Im August 2012 habe ich die kaufmännische und vertragliche Bearbeitung an INP Südafrika abgegeben. Der rapide Anstieg unserer Mitarbeiter auf den Baustellen hat die Geschäftsleitung dann dazu bewogen, mich für das „Site Project Management“ nach Südafrika zu entsenden.

Nach den Visa-Formalitäten habe ich daraufhin im November 2012 meinen Lebens- und Arbeitsmittelpunkt nach Südafrika verlegt und bin seither Mitarbeiter von INP SA. Das Aufgabengebiet umfasst sowohl die Einführung und Koordinierung von neuen INP Baustellenmitarbeitern als auch den regelmäßigen Besuch auf den beiden Baustellen, wo inzwischen mehr als 50 Mitarbeiter für INP im Einsatz sind. Die meisten Mitarbeiter kommen aus Deutschland. Die übrigen Mitarbeiter stammen aus 10 verschiedenen Ländern (von USA, Kanada, England, Polen, Irland, Portugal bis hin zu Holland uvm.). Nicht nur bedingt durch die „schwarz-weiße Kultur“, welche jedoch glücklicherweise von Nelson Mandela zum Positiven verändert wurde, sondern auch durch die verschiedenen Kulturen, die unsere Mitarbeiter mitbringen, kann man sich gut vorstellen, dass eine intensive Betreuung hier sehr sinnvoll und notwendig ist.

Für die Endkunden Mitsubishi Hitachi Power Systems Africa und Alstom arbeiten noch viele andere Unterlieferanten. INP hat jedoch in puncto Baustellenbetreuung ein Alleinstellungsmerkmal und unterscheidet sich sehr positiv von anderen Firmen. Dies wird mir fast täglich nicht nur von unseren Mitarbeitern, sondern auch von unseren Kunden bestätigt. Einen direkten Ansprechpartner vor Ort auf der Baustelle zu haben, kann so manches Problem im Keim ersticken bzw. die Information aus erster Hand sehr hilfreich und nützlich sein. Es gehört zwar nicht zu meiner Hauptaufgabe, aber auf der Baustelle das „Ohr am Kunden“ zu haben, ist sehr wichtig.

Im November 2012 bin ich mit gemischten Gefühlen in Johannesburg angekommen. Relativ schnell habe ich eine kleine Wohnung in einem sicheren Compound 12 km vom Büro entfernt gefunden. Im kleinen INP SA Team wurde ich sehr wohlwollend aufgenommen und habe mich dort schnell eingefunden.

Da Sicherheit hier das oberste Prinzip ist, es politisch aber auch noch vieles zu tun gibt, kann man das sehr schöne Land nur mit viel Vorsicht genießen. Überfälle, Autodiebstähle und Einbrüche sind fast an der Tagesordnung. Im Januar 2013 war es mir privat möglich, auch die sicherlich schönste Stadt Südafrikas zu besuchen – Kapstadt. Während des Kurzaufenthalts dort konnte ich die Sehenswürdigkeiten dieser Stadt, wie Tafelberg, Robin Island, Waterfront und das Kap der guten Hoffnung leider nur im Zeitraffer besichtigen. Ein Besuch dieser Stadt lohnt sich auf alle Fälle. An verschiedenen Wochenenden konnte ich ebenso einen Abstecher zum „Pilanesberg“, ein Wildreservat von der Größe des Saarlandes, unternehmen. Inzwischen habe ich nicht nur die „Big Five“ in freier Wildbahn gesehen, sondern eine Vielzahl weiterer interessanter Lebewesen wie Schlangen, Erdmännchen und andere.

Nach den Ländern Marokko, Algerien und Türkei (für meinen früheren Arbeitgeber Siemens), hatte ich meine Zelte bis 2015 im weit entfernten Südafrika aufgeschlagen. Anfang 2016 bin ich nach Ägypten gezogen und betreue seither das neue INP Branch Office in Kairo. Auch hier wird es viel zu erzählen geben, seien Sie gespannt!

Grüße aus dem Orient in die Heimat 

Herbert Schaal

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Norbert Nicklas & Silke Schütt Recruiting

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