• Spannende Herausforderungen weltweit

    Mitarbeiter werden bei uns unterstützt und gefördert und
    sind stets auf dem neuesten Stand.

    Norbert Nicklas & Silke Schütt – Recruiting
  • Seit 10 Jahren dabei.

    INP ist ein innovatives Unternehmen: hier fühle ich mich wohl und kann etwas bewegen!

    Ekkehard Kuhnle - Leiter EDV

Aus Indien auf den Speyerer Weihnachtsmarkt

Arun Pulikkaparambil-Ambujan

Master of Science in Electrical Engineering and Information Technology – Projektabwicklung

Bis vor 4 Jahren lebte ich noch in meiner Heimat Kochi, Kerala in Indien, in einem großen Haus mit meinen Eltern und meiner kleineren Schwester. Bei einem indischen Metallhersteller arbeitete ich fast 5 Jahre lang als Projektingenieur. Dort hatten wir einige Maschinen aus Deutschland, die schon seit über 40 Jahre einwandfrei liefen. Davon war ich so beeindruckt, dass ich mich dazu entschloss meinen Master in Elektrotechnik an der Hochschule Darmstadt abzuschließen. Holte mir aber vorher noch, wie in Indien üblich, die Erlaubnis meiner Eltern.

Schon immer wollte ich nach Deutschland, weil es eines der Länder mit den meisten Erfahrungen im technischen Ingenieurwesen ist. Doch meine uneingeschränkte Euphorie bekam anfänglich einen kleinen Dämpfer, denn ich musste direkt eine große Hürde meistern: die deutsche Sprache!
Erste Berührungspunkte mit ihr hatte ich in Darmstadt, aber den Großteil erlernte ich bei meinem Praktikum in Augsburg. Jeden Sonntag ging ich dort in die Kirche, denn wir Inder sind sehr gläubig und auch offen gegenüber anderen Religionen. Dort lernte ich weitere herzliche Menschen kennen, mit denen ich mich austauschen konnte und so fast nebenbei die Sprache vertiefte. So lernte ich Deutsch und auch Bayerisch. Noch heute fühle ich mich mit Bayern sehr verbunden.
 
Es gab aber noch weitere Umstellungen wie das kühlere Wetter, die deutsche Pünktlichkeit und die Essgewohnheiten. Bei uns in Indien isst man morgens zum Beispiel warme gedämpfte Reisbrötchen mit einer Art Curry oder auch mal Fladenbrot mit Bohnen. Das stärkt einen für den Tag. Trotz allem habe ich mich sehr gut hier eingelebt und liebe dieses Land, vor allem die Weihnachtszeit, mit ihren Weihnachtsmärkten, wenn alles duftet, leuchtet und glitzert.

Für mich stand daher sehr schnell fest, ich möchte nach dem Studium weiterhin in Deutschland bleiben. So bewarb ich mich bei etwa 50 Ingenieurbüros und entschied mich im Juni 2016 für INP Deutschland. Meiner Meinung nach lernt man viel mehr in einem mittelständischen Unternehmen, weil man in viele verschiedene Bereichen reinschnuppern und unterschiedliche Erfahrungen sammeln kann.

Interessant an meinem Beruf finde ich vor allem das Kennenlernen neuer Technologien in der Elektrotechnik, die unterschiedlichen Maschinen der Hersteller, den Kundenkontakt und auch das Sammeln praktischer Erfahrungen. Das gibt es in Indien zum Beispiel während des Studiums überhaupt nicht, denn hier wird Wissen nur theoretisch vermittelt.

Mein aktuelles Projekt umfasst die Parametrisierung und Inbetriebnahme von Schutzgeräten und die anschließende Schutzprüfung. Dabei müssen diverse Dokumente gesichtet und die Pläne und Zeichnung der Altgeräte für Neue angepasst werden. Zukünftig möchte ich außerdem nicht nur an Mittelspannungsschaltanlagen, sondern auch an Hochspannungsschaltanlagen arbeiten, weil das genau meine Fachrichtung ist und eine neue große Herausforderung darstellt.

Meine Arbeit und das Leben hier in Deutschland machen mir sehr viel Spaß und bald bin ich auch nicht mehr alleine. Im November werde ich in Indien heiraten und meine Frau wird mich nach Deutschland begleiten. Sobald dann die Adventszeit beginnt werde ich ihr die wunderschönen Weihnachtsmärkte zeigen und ich bin mir sicher, ihr werden sie genauso gut gefallen wie mir.

Thorsten Kessler

E, I&C Supervision und Inbetriebnahme

Durch einen auf einer Baustelle geknüpften Kontakt kam ich im August 2000 zur INP. Der erste Einsatz führte mich für die Firma Nikon quer durch Europa und bis nach Israel. Die Einsätze auf den verschiedenen Baustellen waren zeitlich befristet und dauerten nie länger als zwei Wochen, im Schnitt sechs Tage. So bin ich in den ersten zwei Jahren sehr viel herumgekommen.

Bis 2005 war ich im Bereich der Inbetriebnahme für Sondermaschinen tätig, die für die Herstellung von CD-/DVD-Rohlingen gebaut worden sind. Diese Tätigkeit war sehr umfangreich und führte von der Erstzuschaltung der Anlage bis zur Endabnahme beim Kunden vor Ort. Das beinhaltete die Fehlersuche und die Anlagenoptimierung. Auch hier war wieder eine Reisetätigkeit gefragt, die mich unter anderem bis nach Indien geführt hat.

Seit 2006 ist mein Aufgabenbereich in den verschiedensten Kraftwerken zu finden. Sei es nun Kohle- oder gasgefeuerte Kraftwerke, Montageüberwachung oder Inbetriebnahme, Kessel oder Turbinen/Generatoren nebst Nebenanlagen, E- und Leittechnik. Hier fühle ich mich wohl.

Ich bin also seit fast 14 Jahren für das Unternehmen tätig. Der Grund dafür liegt auf der Hand. Die teilweise familiäre Atmosphäre, die kurzen Wege im Unternehmen, die immer freundlichen Kollegen. Nicht zu verachten auch die Möglichkeiten der Weiterbildung oder Schulungen, die die INP mitträgt und unterstützt. Und wenn es mal Probleme gab, egal welcher Art, mir ist immer geholfen worden.

Ich kann sagen, dass ich stolz darauf bin bei der INP zu arbeiten.

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Norbert Nicklas & Silke Schütt Recruiting

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