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INP-Thementage zum Thema
"Grüne Wärme - Teil der Energie-
transformation in Deutschland"

vom 13.-14.10.2022 in Speyer

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Referenzen   /  AquaPortus: Abwärmenutzung LOHC-Anlage
AquaPortus: Abwärmenutzung LOHC-Anlage

AquaPortus: Abwärmenutzung LOHC-Anlage

Ort: Helgoland, Deutschland

System/Technik: Hydrogenius / Storage Plant

Leistungen: Lösungsentwicklung/Machbarkeitsstudien

Branche/Anlagenart: Green Energy, Power Generation

Auftraggeber: Versorgungsbetriebe Helgoland GmbH

Ausführung: 2021 - 2022

Projektbeschreibung

Im Projekt TransHyDE, einem Unterprojekt des Förderprojektes AquaPortus, soll Wasserstoff in einem offshore aufgebauten Nordsee-Windpark erzeugt und per Pipeline nach Helgoland transportiert werden, wo eine Verarbeitung des Wasserstoffs in LOHC erfolgen soll. Die dabei entstehende Abwärme soll in das Fernwärmenetz der Insel eingespeist werden und so zu einer signifikanten Reduktion des CO2-Footprints von Helgoland beitragen.

Im Jahr 2025 sollen ein bis zwei solcher Offshore-Pilotanlagen (bestehend aus Windrad und Elektrolyseur) mit einer Leistung von jeweils 14 MWel vor der Insel Helgoland errichtet werden. Über eine Pipeline soll der Wasserstoff entweder an das Heizkraftwerksgelände im Norden Helgolands, oder an den Südhafen von Helgoland transportiert werden. Bis zum Jahr 2035 soll der Offshore Windpark bis auf eine Gesamtleistung von 10 GWel stufenweise ausgebaut werden. Dabei werden bis zu 1 Millionen Tonnen grüner Wasserstoff, via Elektrolyse direkt am Windpark, pro Jahr produziert.

Die Insel Helgoland ist ein wichtiger Knotenpunkt des Projekts, da der Wasserstoff über eine zentrale Sammelpipeline auf Helgoland zum Festland transportiert wird. Da Wasserstoff ein nur schwer speicherbarer Energieträger ist, wird auf der Insel Helgoland der Wasserstoff mittels einer LOHC-Anlage („Liquid Organic Hydrogen Carrier“) in einem Trägermedium eingebunden und somit in einen speicherbaren und transportierbaren Energieträger gewandelt. Bei diesem LOHC-Prozess entsteht Wärme, welche zur Deckung des Wärmebedarfs auf der Insel Helgoland verwendet werden kann. Ziel dieser Studie ist die Untersuchung hinsichtlich der Umsetzbarkeit der Abwärmenutzung aus der LOHC-Anlage zur Deckung des Wärmebedarfs der Insel Helgoland.

Leistungen INP

  • Erstellung einer technischen Machbarkeitsuntersuchung zur Nutzung der LOHC Abwärme unter Berücksichtigung des notwendigen Platzbedarfs der einzusetzenden Technik
  • Ausarbeiten unterschiedlicher Szenarien für die Wärmebedarfsdeckung und -erzeugung
  • Feststellung der szenarien-abhängigen CO2 Einsparung
  • Erstellen einer Wirtschaftlichkeitsanalyse mit Investitionskosten, Wärmegestehungskosten, wirtschaftlichen Kennzahlen, Berechnung der Armortisationszeiten
  • Bewertung der Szenarien mit Handlungsempfehlungen
  • Aufzeigen von weiteren möglichen Wärmequelle

Ansprechpartner

Michael Ohmer Leiter Energie- und WärmeVersorgung

Michael Ohmer

Leiter Energie- und WärmeVersorgung

INP Deutschland GmbH

Werkstraße 5

67354 Römerberg

Deutschland

Tel. +49 6232 6869-0

michael.ohmernoSpam@noSpaminp-e.com

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