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Die CopenHill-Xperience

Ein Kraftwerk in Kopenhagen produziert nicht nur Fernwärme, sondern auch Freizeitspaß - Ein Bericht unseres Mitarbeiters Florian Schlindwein

Es ist gerade mal eine Woche nach der Eröffnung der einzigen Skipiste auf dem Dach einer Müllverbrennungsanlage!

Dort stehe ich jetzt, mit wackeligen Knien, auf zwei rutschigen Brettern, allgemein auch bekannt als Ski. Bangen Blickes schaue ich in den Abgrund und stelle mir wiederholt die Frage, was mich eigentlich geritten hat, dieses waghalsige Unterfangen zu bestreiten!

„Was soll's”, denke ich, und stoße mich ab. In Nullkommanix nehmen die Skier mit mir als Passagier Fahrt auf. Schnell! Zeit, für die erste Kehre. Ich lege mich in die Kurve.

Nichts passiert.

Panik!

Die Skier reagieren nicht, wie ich es erwartet hätte, sondern setzen mit zunehmendem Tempo ihre Fahrt ins Ungewisse fort. Die erste Linkskurve des CopenHill rast auf mich zu. Dahinter: gähnende Leere!

Erneut versuche ich eine Kurve zu fahren, diesmal mit deutlich mehr Schwung und Überzeugung. Endlich ist eine Reaktion spürbar, ich rutsche ein wenig seitlich weg, werde endlich langsamer!

Nächste Kurve, diesmal mit noch mehr Schwung. Die Skier verkannten zwar leicht, aber befolgen schließlich – wenn auch störrisch wie zwei Esel – mein Kommando! Irgendwie gelingt es mir, nach einer gefühlten Ewigkeit (die wohl kaum länger als eine Minute gedauert hat), heil „im Tal“ anzukommen. Unten wartet auch schon der eigens für dieses Unterfangen von mir organisierte Fotograf, der hastig versucht, meine „Künste“ in Bildern einzufangen. Erleichtert komme ich zum Stehen und erstatte Bericht. Darin kommen Worte vor wie „rutschig wie Eis“, „Verkannten“, „gewöhnungsbedürftig“. Aber Spaß hat es doch irgendwie gemacht. Also schnalle ich ab und begebe mich wieder zum Aufzug, um einen weiteren Versuch zu wagen...

Überhaupt ist der Aufzug eine Attraktion in sich, führt er doch mitten durch das Kraftwerk. Eine Wand ist komplett verglast, so dass man bei der Fahrt hoch auf‘s Dach einen guten Einblick in die Rauchgasreinigung erhält. Es wird ein Gefühl für die Dimensionen der Anlage vermittelt. Wem der Aufzug nicht liegt, der hat auch die Möglichkeit die außenliegende Treppe zu benutzen, welche am Rand der Skipiste entlangführt, oder kann sich (per Ski) auf einem Band-Skilift oder von einem Tellerlift hochziehen lassen.  Ob mit dem Aufzug, zu Fuß, über die Treppe oder mit dem Band-Skilift – Ziel ist immer das Dach der Anlage und die dortige Besucherplattform. Von hier aus hat man auf der einen Seite eine perfekte Sicht über ganz Kopenhagen und auf der anderen Seite über den Öresund hinweg bis nach Schweden. Insgesamt ein ganz besonderes Ereignis.

Fakten zur Skipiste CopenHill und zur Kletterwand: Besonderheit der Anlage ist die 450 m lange Skipiste, der sogenannte CopenHill, auf dem Dach der Anlage. Der höchste Punkt der Skipiste liegt dabei auf 85 m, wo sich auch eine Aussichtsplattform sowie ein Café befinden. Die Skipiste wurde am 04.10.2019 offiziell eröffnet. Eine weitere Attraktion ist die Kletterwand an der Kraftwerksseite. Mit einer Höhe von ebenfalls 85 m handelt es sich dabei um die höchste Kletterwand weltweit (Quelle: www.copenhill.dk). Die Eröffnung der Wand war für Frühjahr 2020 geplant, hat sich jedoch wegen der Corona-Pandemie bis auf Weiteres verzögert.

Fakten zur Anlage: Die Müllverbrennungsanlage Amager Bakke wurde 2017 offiziell eröffnet. Mit der Anlage sollen jährlich ca. 160.000 Haushalte durch 400.000 t Müll mit Fernwärme versorgt werden. Pro Tonne Müll können bis zu 2,7 MWH Fernwärme und 0,8 MWh Strom erzeugt werden. Die Fernwärmeproduktion beträgt bis zu 247 MW, eine Dampfturbine stellt eine elektrische Leistung von bis zu 63 MW zur Verfügung. In der Anlage sind rund 850 Pumpen, 1800 Ventile und 3300 Messungen verbaut.

Fakten zum INP-Projekt: Software- und Hardwareplanung und Inbetriebnahme für die Rauchgasanlage und die beiden Müllverbrennungskessel. Die Softwareprogrammierung und Bedienbilderstellung wurde bei INP Deutschland in Römerberg durchgeführt. Der erforderliche Zugriff auf den T3000 Application Server auf der Anlage erfolgt über eine VPN-Remoteverbindung.

Pressekontakt

Alix Hertel Leiterin Marketing & Kommunikation

Alix Hertel

Leiterin Marketing & Kommunikation

INP Deutschland GmbH

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67354 Römerberg

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