Lisa Schalow
Leiterin Marketing & Kommunikation
INP Deutschland GmbH
Werkstraße 5
67354 Römerberg
Deutschland
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Am Freitag, 9. Oktober 2026, fand der erste Stiftungsanlass der inp-Stiftung am INP-Hauptsitz in Römerberg statt. Im Mittelpunkt standen Projekte aus der Region, die junge Menschen für Naturwissenschaften und Technik begeistern, sowie die erste Verleihung der Förderpreise.
Die 2025 gegründete inp-Stiftung ist eine Initiative der INP Deutschland GmbH und steht unter dem Dach der Kulturstiftung Speyer. Ihr Satzungszweck ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie von Kunst und Kultur in oder mit Bezug zu Speyer und der Pfalz. Beim Stiftungsanlass wurde auch die Förderperspektive der Stiftung thematisiert: Sie möchte junge Menschen möglichst früh erreichen und auch Personen mit geringeren finanziellen Möglichkeiten unterstützen.
Die Vortragenden gaben Einblicke in unterschiedliche Projekte und Ansätze aus der Region. Dr. Jochen Klemke stellte die Kulturstiftung Speyer vor, unter deren Dach die inp-Stiftung steht. Jörg Torkler vom CyberForum berichtete über technische Bildungsangebote und die Unterstützung des Edith-Stein-Gymnasiums in Speyer mit Fischertechnik-Material. Die Ausstattung für ein Technikangebot war zum Zeitpunkt des Stiftungsanlasses gerade geliefert worden. Das CyberForum begleitet die Schule bei der Umsetzung und unterstützt die Lehrkräfte mit einem Konzept.
Marius Weiler vom Technologienetzwerk Südpfalz präsentierte MINT-SPASS, die MINT-Schülerprogramme an außergewöhnlichen Lernorten. Dazu gehören schuljahresbegleitende Arbeitsgemeinschaften zu Themen wie Robotik, Künstliche Intelligenz, Geophysik und Enzymen. Auch eine MINT-Lesechallenge mit Bibliotheken und Angebote zur Berufsorientierung sind Teil des Programms. Ein besonderer Fokus liegt auf Mädchen sowie auf Kindern und Jugendlichen, die bislang weniger Zugang zu solchen Angeboten haben.
Heiko Wissmann und Carl Mbassa stellten die Arbeit der Ahorn Camp Baskets und von FitLine@School vor. Die Angebote verbinden Bewegung und Bildung und reichen von Schul-AGs und Projekttagen bis zu Feriencamps. Dabei geht es auch darum, Kindern unabhängig von einer Vereinsmitgliedschaft Zugänge zu Sport und neuen Erfahrungen zu eröffnen.
Als künftiges Vorhaben präsentierte Ewald Rascher das Projekt „Zukunft“. Jugendliche der Oberstufe sollen technische Anlagen besuchen können, um vor der Studien- oder Berufswahl Einblicke in technische Arbeitsfelder zu erhalten. Als möglicher erster Pilot ist ein Besuch des Konverters in Philippsburg vorgesehen.
Ein Höhepunkt des Abends war die Preisverleihung. Ann-Kathrin Ohler vom Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasium in Speyer erhielt eine Auszeichnung für ihr Engagement in der MINT-Förderung. Als MINT-Beauftragte der Schule weckt und unterstützt sie das Interesse junger Menschen an naturwissenschaftlichen Themen. Dazu gehören eine MINT-AG speziell für Mädchen, die Förderung im Heidelberg Life-Science Lab und eine Expedition auf die Azoren, bei der die Teilnehmenden Meeresforschung vor Ort erleben.
Den Innovationspreis erhielt das Team Moving Forward von der Integrierten Gesamtschule Landau. Die Gruppe entwickelte innerhalb von vier Monaten ein Mini-Rennauto für den STEM-Racing-Wettbewerb und nahm an der Regional- und Deutschen Meisterschaft teil. Das Preisgeld möchte das Team der nächsten Gruppe zur Verfügung stellen, damit auch sie ein eigenes Projekt umsetzen kann. Beide Preise sind mit jeweils 500 Euro dotiert.
Beim Stiftungslabor tauschten sich die Gäste darüber aus, welche Begegnungen und Möglichkeiten jungen Menschen helfen, ihren eigenen Weg zu finden.

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